Berichte

Everest Marathon / World'S Highest Marathon

 

 

07:00 Uhr  am 29.05.2019 Höhe 5360 Meter /Temperatur knapp unter dem Gefrierpunkt

Sauerstoffgehalt 51 %   Ort Basis Lager des Mount Everest und Ausgangspunkt zur Besteigung des

höchsten Bergs der Welt mit 8848 Metern

 

Hier ist Start zu einem 42,2 Kilometer langen Marathonlauf. Unter den 80 Startern aus allen Kontinenten auch Holger Liese, Stützpunktleiter des EAM Kassel Marathon Stützpunkt Staufenberg.

Um den Startpunkt überhaupt zu erreichen, war eine gut 14 tägige geführte Camping-Expedition

gebucht worden. Diese ging  über Kathmandu und den Inner-Nepaläsischen Flughafen Lukla, 3000 Meter hoch gelegen, der zum gefährlichsten Flughafen der Welt zählt.

Von hier wurde dann mit Hilfe von Sherpas und Yaks die gesamte Verpflegung und Camping-Ausrüstung täglich verladen und in Richtung Basis-Lager verbracht. Die einzelnen Teilnehmer mussten nur für den jeweiligen Expeditionstag ihre persönlichen Gegenstände im Rucksack bei sich führen. Unterschiedliche Strecken mit nur 6 Kilometern aber fast 800 Höhenmetern wurden  absolviert. Problem waren auch die hygienischen Zustände. Nur ein Erdloch in den Boden gegraben, eine Zeltplane herum war für alle die vorgesehene Toilette.

 

 

 

 

 

In den letzten Expeditions-Tagen, ab einer Höhe von 4000 Metern trat für alle die gefürchtete Höhenkrankheit, die sich in Form von Kopfschmerzen und leichten Durchfall bemerkbar macht, auf. Parallel hierzu kommen auch Wesens- und Bewusstseinsveränderungen ,sowie auch Schlafstörungen, die allen Teilnehmern massiv zusetzte. 

Aber nach dieser 14 tägigen Akklimatisierungsphase fiel endlich der Startschuss für den

Marathon. Dieser wird dem Jahrestag der Erstbesteigung des Everest durch Late Tenzing Norgay Sherpa und Sir Edmung Hillary gewidmet. 

Bereits am Start hatte sich Holger vorgenommen, nur auf die Deadline zu achten, und ansonsten einen Genießer Marathon zu absolvieren, da dieses Rennen nicht mit den üblichen Stadtmarathons verglichen werden kann. Nach genau 12 Std. wurde die Ziellinie in Manche Basar auf dem bekannten Weg, der auch schon zum Aufstieg benutzt wurde, überquert.

 

 

Bei der Siegerehrung kam die Frage ob man 2020 wieder an dem Everest Marathon teilnehmen würde. Keiner meldete sich, zu groß sind doch die Strapazen der Akklimatisierung.

 

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